D steht f√ľr Das winzig kleine Haus, das jede Nacht etwas Mysteri√∂ses tut.
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Das winzig kleine Haus

Auf einem kleinen H√ľgel weit, weit drau√üen,
ganz am Rand der Stadt,
da steht ein winzig kleines Haus,
das schon seit Ewigkeiten
niemand mehr betreten hat.

Krumm und schief, mit losen Schindeln
steht es auf dem H√ľgel.
Und geht auch nur ein bisschen Wind,
bekommen noch mehr Schindeln Fl√ľgel.

Die Fenster klemmen dermaßen,
dass sich keins mehr öffnen lässt,
und auch die alte Eingangst√ľr
steckt halb geöffnet
schlichtweg völlig fest.

Doch Nacht f√ľr Nacht geschieht etwas,
das kann eigentlich gar nicht sein:
Aus dem kleinen Schornstein qualmt es.
Die Stadtbewohner schwören Stein und Bein!

Kleine Wölkchen und graue Schwaden
kommen Nacht f√ľr Nacht aus dem Haus.
Dabei wohnt dort seit Jahren niemand mehr,
nicht mal eine Maus.

Gespenstisch, sagen die Leute,
gruselig.
Mysteriös, unerklärlich, unglaublich.
Sie staunen und rätseln und tuscheln
und machen sich selbst ganz duselig.

Und das Häuschen?
Das weiß von alldem nichts.
Es qualmt fröhlich vor sich hin,
freut sich an sich und dem kleinen Kamin
und findet daran gar nichts schlimm.

Warum soll ich warten, dass jemand kommt,
hat es sich eines Tages gedacht,
dass jemand kommt und den Kamin anmacht,
f√ľr mich, Nacht f√ľr Nacht?

Das kann ich auch selbst, hat es sich gedacht,
ich tue, was ich will.
Und ich will warmes Kaminfeuer,
von Oktober bis April.

So steht es auf dem H√ľgel,
das windschiefe kleine Haus,
und macht sich ohne Mensch und Maus
einfach selber eine Freude.

Wär ja auch Quatsch,
denkt es gl√ľcklich qualmend,
wenn ich meine Zeit hier
wartend vergeude.

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