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Die anderen. Und ich.

Vergleichen macht ungl√ľcklich. Das wei√ü ich.
Trotzdem passiert es mir immer wieder. 

***

Während andere schicke Häuser bauen
und mit Freude nur nach vorne schauen,
frage ich mich, wo ich falsch abgebogen bin. 

Während andere ein Selfie schießen
und den nächsten Meilenstein begießen,
frage ich mich, was ich √ľberhaupt als N√§chstes will.

Während andere die Sterne zählen
liege ich nachts wach und liste, was ich gerne täte,
doch am Ende belasse ichs dabei.

Und während andere sich weiter treiben,
höher, weiter, niemals stehen bleiben,
liege ich im Pyjama auf der Couch.

Vielleicht verpasse ich das Leben,
vielleicht leb ich aber auch ein Leben,
das so viel besser zu mir passt.

Denn vielleicht ist das ja das Geheimnis,
das mehr ern√ľchternd als geheim ist:
DAS Leben, das gibt es einfach nicht.
Und was mich im Leben gl√ľcklich macht,
wei√ü leider und zum Gl√ľck wirklich nur ich.

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